Lagerraum
2 04 2008Ein Lager kann man je nach seiner individuellen Größe in Lagerraum, Lagerplatz, Lagerhalle oder Lagergebäude einordnen. Die Größe ist dabei immer von der Masse und der Größe unserer Warenpalette abhängig. Für große Lager brauchen wir unbedingt einen Lagermitarbeiter, der sich um die anfallenden Arbeiten, wie Ein- bzw. Auslagerung und Warenbestellungen, kümmert.
Für eine sichere, ordnungsgemäße und kostengünstige Einlagerung gibt es zwei Verfahren. Zum einen das Fifo-Prinzip. Hier werden als erstes die Waren ausgelagert, die sich als längstes im Lager befinden. Dies stellt die optimale Form dar und wird auch von den meisten Unternehmen so angewandt. Beim Fifo-Prinzip können keine Ladenhüter entstehen. Ladenhüter sind unter anderen Waren die unser Lager im schlimmsten Fall gar nicht oder erst nach sehr langem Aufenthalt verlassen, was besonders fatal bei schnell verderblichen Produkten ist.
Das andere ist das Lifo-Prinzip, welches unerwünscht ist. Hier lagern wir als erstes die Produkte aus, die wir zuletzt eingelagert hatten, wodurch die so genannten Ladenhüter entstehen. Durch eine sehr schlechte Lagerplanung oder eine ungünstige Lage ist das Lifo-Prinzip in einigen wenigen Fällen nicht mehr vermeidbar.
Lager lassen sich aber noch nach anderen Kriterien unterscheiden. Zum einen nach dem Zentralisierungsgrad. Ein Lager mit zentraler Lage heißt, dass unser Hauptlager und alle Arbeiten bzgl. des Lagers an einem räumlichen Standort ausgeführt werden. Bei der dezentralen Lage haben wir Zwischen- und Außenlager, die sich an anderen Standorten befinden. Eine weitere Unterscheidungsform ist nach der Lagerplatzzuordnung. Diese regelt, ob unsere Ware einen festen Standpunkt zur Ablage hat oder ob wir unsere Ware dort ablegen, wo wir gerade Platz vorfinden.
Written by Andreas Lange ander240682



