Cluster- und Grid-Technologie – zwei prägnante Eigenschaften von Oracle 11g

12 11 2008

Geht es um das Angebot an hochentwickelten Datenbank-Lösungen, so dürfte der US-Hersteller Oracle Corporation nach wie vor die Nase vorn haben. Aufbauend auf einer langen Entwicklungserfahrung bringt Oracle Database alles mit, um den heutigen Anforderungen in puncto Performance und Skalierbarkeit, aber auch Sicherheit und Verfügbarkeit zu genügen. Hierfür setzt der Hersteller unter anderem auf die RAC-Technologie. Die Abkürzung steht für Real Application Cluster und dahinter verbirgt sich das Shared Database Prinzip. In der Praxis bedeutet dies, dass mehrere Knoten eines Clusters (beim letzteren handelt es sich um einen Verbund von mehreren lokalen Rechnern) auf dieselbe Datenbank zugreifen und deren Dienste für Clients verfügbar machen. Beim Ausfall eines solchen Knotens werden an seiner Stelle die anderen Knoten eingesetzt. Durch diese Lastverteilung lässt sich letztlich eine recht hohe Ausfallsicherheit erzielen. Aber auch bezüglich der Skalierung erweist sich Oracle RAC als nützlich, denn wenn es zu Engpässen bei der Kapazität eines Datenbankservers kommt, kann dies durch die Ressourcen-Nutzung eines anderen Rechnerknotens ausgeglichen werden. Ein weiteres Beispiel für die Innovativität von Oracle 11g dürfte das Grid Computing darstellen. Im Gegenteil zu einem Cluster handelt es sich bei einem Grid um einen Verbund von Ressourcen, wobei diese nicht nur aus Computern bestehen und sich auf entfernten Standorten befinden können. Hierbei wird es mit dem Manager Grid Control von Oracle möglich, unabhängig von Zeit und Ort auf die verteilten IT-Ressourcen eines Unternehmens zugreifen zu können, was gerade bei weltweit verteilten Organisationen die Flexibilität ungemein erhöht. Wer gerne mehr erfahren möchte oder gar eine praxisorientierte Einführung in Oracle Database wünscht, der findet hier Seminar Oracle 10g, Training Oracle 11g den richtigen Ansprechpartner.


Written by Bsdok

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