Vom Display zum LCD-Bildschirm

3 03 2010

Die Bilderzeugung mittels LCD-Technik ist eine neuere Variante in der langen Geschichte der Fernsehgeräte. Bei diesem Prinzip setzt man Flüssigkristalle ein, die einer Spannung ausgesetzt werden und im Endeffekt auf dem Bildschirm verschiedene Lichteffekte erzeugen. Während die Vorfahren dieser modernen Fernsehgeräte noch recht unhandlich und groß waren, sind neuzeitliche Fernseher leicht, handlich und vor allem sehr flach. Trotz einer großen Bilddiagonale liegt die Tiefe nur im Zentimeterbereich. Diese Vorzüge ermöglichen es sogar, dass der Fernseher an einer Wand aufgehängt werden kann. Entsprechende Wandhalterungen sind in den Fachgeschäften zu den jeweiligen Geräten erhältlich. So oder so beanspruchen moderne Medion LCD Fernseher bei Weitem nicht so viel Platz wie ein Röhrenfernseher. Ein weiterer Pluspunkt ist der inzwischen niedrigere Energiebedarf der Geräte. Das freut nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel. Außerdem sind die Bilder eines LCD-Fernsehers nicht mehr zu vergleichen mit denen vorheriger Technologien. Farben und Kontrast sind wesentlich besser und es werden ganz natürliche Bilder erzeugt. Der Grundstein für die heutige LCD-Bildschirm-Generation wurde allerdings bereits in den Jahren um 1920 gelegt. Damals begannen die Forschungen im Bereich der molekularen Vorgänge. Flüssigkeitskristalle und ihre Eigenschaften wurden näher unter die Lupe genommen. Dann kam der Zweite Weltkrieg und die Forschungen gerieten etwas in den Hintergrund. Erst nach Ende des Krieges flammte das Interesse wieder stärker auf und man begann, nach Verwendungen für Flüssigkeitskristalle zu suchen. Die USA präsentierte 1968 ein Display, das auf Basis dieser Technik funktionierte und man erkannte die Tragweite. Diesen frühen Forschungen ist das heutige Bildergebnis der LCD-Fernseher zu verdanken.

Written by Andreas Mettler findur

Actions

Informations