Strass fürs Auge

27 09 2009

Strass-Steine sind wahrlich etwas fürs Auge: Sie sehen aus wie richtige Diamanten, leuchten und funkeln beeidruckend und sind dementsprechend beliebte Schmuckstücke. Ob als Ring, als Strass-Anhänger oder als Strassmotive, überall kann an die schönen Steine kaufen. Das Gute an der Sache: Obwohl Strass Diamanten verblüffend ähnelt und oft echt edel aussieht, handelt es sich nur um Imitate. Daher sind Strass-Steine für jeden erschwinglich und keine riesige Investition wie das echte Vorbild Diamant. Erfunden wurde der Strass-Stein denn auch, als bei den Damen am Hofe König Ludwigs des 15. Mangel an echtem Schmuck herrschte und die adeligen Frauen evrzweifelt nach Alternativen suchten, die bei Hof mithalten konnten. Der findige Juwelier Georg Friedrich Strass erkannte eine Marktlücke und stürzte sich ab 1730 ganz in die Produktion hochwertiger Edelsteinimitate. Seine Erfindung wurde auch nach ihm benannt und schnell bürgerte sich die Bezeichnung Strass für seine Steine ein. Damals enthielten die Strass Steine noch eine Art Blei, die das Glas so schön klar und glänzend erhielt. Aktuell werden die Steine auch als farblose Variante hergestellt und nur mit Metalloxiden bedampft. So bekommt der Stein Interferenzfarben, was häufig mit anderen Bergkristallen wie dem sogenannten Rheinkiesel verwechselbar wirkt. Auch gibt es geschliffenes Bleikristall-Glas, das ebenfalls als Strass bezeichnet wird. Das Gute an Strass ist aber nicht nur sein edles Aussehen bei bezahlbarem Preis, sondern auch die Multifunktionalität: Man kann Strass als Modeschmuck tragen, aber auch als Dekoration benutzen und zum Beispiel auf Kleidung, Kissen, Gardinen oder Ähnliches einfach aufnähen. Besonders praktisch sind hierfür die neuesten Weiterentwicklungen der Hotfix-Strass-Steine.

Written by Andreas Mettler findur

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