Viele Gründe

19 11 2008

Die Gründe, sich für eine Private Krankenversicherung zu entscheiden sind oftmals relativ ähnlich. Es gibt mehr Optionen, mehr Wahlfreiheit für den Versicherten. Es gibt eine stärkere Eigenverantwortung, die nicht nur zur Gängelung des Versicherten und zur Kaschierung von höheren Eigenbeteiligungen verwendet wird, sondern die eine echte Entscheidungsfreiheit bietet. Welche Leistungen und in welchem Umfang in Anspruch genommen werden sollen und gerade für Alleinstehende und junge Versicherte bietet die PKV auch echte Kostenvorteile. Hinzu kommt, dass der Versicherte die Möglichkeit hat, durch wirtschaftliches Handeln seine eigenen Beiträge aktiv zu beeinflussen. Sie also in der Höhe der jährlichen Nettobelastungen zu steuern, indem Leistungen eben nicht oder nicht in vollem Umfang mit dem Versicherer abgerechnet und dann in Form von Beitragsrückerstattungen an den Versicherten ausbezahlt werden. Ebenso ist eine höhere Transparenz vorhanden. Denn anders als bei dem Modell, das die Gesetzlichen Krankenversicherungen nutzen, ist das Vertragsverhältnis direkt zwischen Arzt und Patient geregelt. Der Patient erhält eine Rechnung vom Arzt, die er anders als im gesetzlichen System inhaltlich prüfen und bewerten kann und dann bei seiner Krankenversicherung zur Begleichung einreicht. Hierdurch wird der Patient als Leistungsempfänger direkt an den Leistungserstellungsprozess angekoppelt. Er kann sachlich und inhaltlich prüfen und sofern nötig widersprechen, die Möglichkeiten von Abrechnungsfehler, die in letzter Konsequenz das gesamte Gesundheitssystem belasten, sind hierdurch deutlich eingeschränkt und die Eigenverantwortung der Versicherten wird gestärkt. Auch lassen sich generell mehr und höhere Leistungen der Ärzte mit den Anbietern der Privaten Krankenversicherung abrechnen, wodurch mehr Wahlfreiheit für den Versicherten besteht, der nicht ausschließlich das medizinisch notwendige als Behandlung erfährt, sondern die Chance hat, auch alternative Behandlungsmethoden zu testen und ihre Wirksamkeit für sich unter Beweis zu stellen. Dabei ist die medizinische Grundversorgung, also der Leistungskatalog, den die GKV anbietet, in privaten Tarifen differenzierter abgesichert, ergänzt eben durch zusätzliche Leistungen in Prophylaxe, Nachsorge und unmittelbarer Behandlung.



Lebensversicherung verkaufen

2 04 2008

Lebensversicherungen sollen Ihnen im Rentenalter eine gewisse finanzielle Absicherung bieten. Wir müssen aber grundlegend zwei unterschiedliche Formen unterscheiden. Bei einer Risikolebensversicherung sind Familienangehörige gegen Ihren unerwarteten Tod finanziell abgesichert. Sollte dies vor Vertragsende geschehen erhalten die Begünstigten, die vorab in der Police genannt wurden, einen vorher festgelegten Betrag ausgezahlt.

Eine normale Lebensversicherung ist da umfangreicher. Zusätzlich erhalten Sie bei Erreichen des Vertragsendes ein verzinstes Kapital ausgezahlt.

Was für Möglichkeiten besitzen Sie aber, wenn Sie sich, zum Beispiel durch Verschuldung oder Arbeitslosigkeit, die monatlichen Beiträge zu Ihrer Lebensversicherung nicht mehr leisten könnten? 

Die durchaus schlechteste Variante wäre, Ihre Lebensversicherung fristlos zu kündigen, weil die Versicherungsunternehmen in diesem Fall eine Bearbeitungs- und Aufwandspauschale vor Auszahlung abziehen. In einigen Fällen hätten Sie dann sogar weniger Geld in der Tasche als Sie tatsächlich eingezahlt haben. Überlegen Sie sich deshalb eine Kündigung gut und schlafen Sie lieber nochmal eine Nacht darüber. 

Wenn Sie andere Schulden drücken haben Sie jederzeit die Möglichkeit Ihre Lebensversicherung beleihen zu lassen. Dies bedeutet, dass Sie mit dem bis dato eingezahlten Kapital einen anderen Gläubiger bedienen können. Im Optimalfall, also bei kompletter Tilgung, wären Sie wieder in der Lage die Beiträge zu bezahlen. 

Eine andere und die vielleicht beste Möglichkeit besteht darin, Ihre Lebensversicherung zu verkaufen.  Für Ankäufe haben sich Firmen in Deutschland spezialisiert, die Ihnen ein kostenloses und unverbindliches Angebot unterbreiten. Wenn es Ihnen gefällt müssen Sie nur noch zusagen. Die Unternehmen kümmern sich daraufhin um die Abwicklung Ihrer Police und die Auszahlung. In den meisten Fällen ist eine Auszahlung auch steuerfrei und somit komplett verfügbar für Sie.



Leistungen einer Reiseversicherung

1 03 2008

Unter einer Reiseversicherung verbergen sich verschiedene Versicherungsmodule.

So versteht man unter dieser Form der Versicherung zum Beispiel die Reiserücktritt-, die Reiseabbruch-, Reisekranken- und die Reisegepäck-Versicherung.

Bei der Buchung im Reisebüro wird häufig nachgefragt, ob ein Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung gewünscht sein. Diese Versicherung tritt ein, wenn eine Reise aus nicht vorhersehbaren Gründen nicht angetreten werden kann.

Gründe können zum Beispiel, Unfall, Tod eines Familienmitgliedes oder große Eigentumsschäden durch Feuer sein.

In diesen Fällen werden die Stornogebühren oder je nach Fall auch der Reisepreis zurück erstattet. Ist eine Prämie mit Selbstbehalt gewählt, liegt dieser üblicherweise bei 20% des Reisepreises.

Diese Reiserücktritt- Versicherung darf jedoch nicht mit der Reiseabbruch-Versicherung verwechselt werden.

Diese Versicherung deckt den Restbetrag einer Reise, wenn diese durch einen Unfall oder Krankheitsfall abgebrochen werden muss. Hiervon ausgeschlossen sind Gründe von höherer Gewalt, die zum frühzeitigen Ende des Urlaubes führen, z.B. politische Unruhen im Urlaubsland oder eine Unwetter-Katastrophe.

Der Abschluss einer Reiseversicherung in Form einer Reisegepäck-Versicherung sollte gut überlegt sein, da es sich oft nur schwer nachweisen lässt, dass das Gepäck nicht durch grobe Fahrlässigkeit abhanden kam. Da die Bedingungen von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich sind, sollten vorab die Vertragsklauseln genau durchgelesen werden.

Obgleich die gesetzliche oder auch private Krankenversicherung bei Reisen innerhalb der EU immer einen Krankenschutz anbietet, lohnt sich in manchen Fällen trotzdem der Abschluss einer extra Reisekrankenversicherung. Häufig bezahlen die Krankenkassen nur den in Deutschland üblichen Tarif der Krankenbehandlung. Im Urlaubsland selbst kann es zu Problemen kommen, da vielerorts der Auslandskrankenschein nicht akzeptiert wird und man für die Kosten in Vorlage treten muss.

 

Autor: Sandra Müller

Mail: sandy.mueller1 (at) gmx.net

 

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