Bausparen als Inflationsschutz?

15 12 2011

Viele Kleinanleger sehen noch immer den Bausparvertrag als gute Kapitalanlage. Er wird durch staatliche Unterstützungen gefördert und scheint damit auf den ersten Blick ausreichend Schutz gegen die Inflation zu bieten. Ein Bausparvertrag, der bereits im Voraus durchgeplant und mit einer Zinsgarantie versehen ist, bleibt also weiterhin für den Anleger attraktiv. Doch wenn man seinen Bausparvertrag genau durchrechnet, stellt man fest, dass sich Bausparen nur lohnt, wenn die Hypothekenzinsen auf dem freien Markt deutlich höher sind als die Zinsen der aktuellen Konditionen. Außerdem kennt man als Bausparer zwar schon die Summe, die man in den kommenden Jahren anspart, doch noch nicht die Inflation, die man mit einkalkulieren muss, um die tatsächliche Kaufkraft des Endbetrages zu ermitteln.

Ein Bausparvertrag allein kann deshalb nicht als Inflationsschutz gesehen werden. Als Teil von einer kombinierten Finanzierung bzw. Investition ist er jedoch durchaus sinnvoll. Variable Modelle sollten den Bausparvertrag ergänzen, um optimal auf mögliche Zinsveränderungen vorbereitet zu sein. Bei niedrigem Zinsniveau steigt das Interesse auf dem Immobilienmarkt, so dass Investitionen auch in diesem Bereich gut angelegt sind. Wer plant, sein Geld in Häusern oder Wohnungen anzulegen, sollte auf eine gute Lage mit entsprechender Infrastruktur achten, damit der Wert der Immobilie in der Zukunft auch tatsächlich ansteigt und einen gewissen Schutz gegen Inflation bietet. Mit einer ausgewogenen Verteilung des Kapitals kann man also gut vorsorgen und etwas gegen die Preissteigerung und den Wertverlust tun. Interessierte Anleger finden zum Beispiel bei der im Investment Management erfahrenen Unternehmensgruppe ThomasLloyd Inflationsschutz und eine entsprechende Beratung, die auf jeden Kunden individuell zugeschnitten ist. Denn Bausparen allein bietet nicht genügend Sicherheit.