Zeitarbeit: Tarif regelt Bezahlung

13 01 2010

Die Löhne, die in einem Anstellungsverhältnis mit einem Zeitarbeitsunternehmen gezahlt werden, gliedern sich in unterschiedliche Gruppen, die nach Tarifverträgen geregelt sind. Die Flächentarifverträge in der Zeitarbeitsbranche beinhalten neun Entgeltgruppen. Diese richten sich nach den verschiedenen Tätigkeiten und der Qualifikation der Angestellten in den Zeitarbeitsunternehmen.

Wer verdient nach welchem Tarif?
Die Entgeltgruppen 1 und 2 sind die untersten Lohngruppen. Sie werden dem Niedriglohnsektor zugeordnet. Diese Tarife erhält man für Hilfstätigkeiten, die keine besondere Ausbildung erfordern. Der nächsthöhere Tarif ist in der mittleren Lohngruppe angesiedelt. Hier sind eine Berufsausbildung und Berufserfahrung Voraussetzungen für die Tätigkeit. In den höheren Entgeltgruppen ist eine Meister- oder Technikerausbildung erforderlich und die höchsten Tarifgruppen setzen ein Studium und mehrjährige Berufserfahrung voraus. Zeitarbeit Tarif ist also geregelt und erstreckt sich über alle Berufs- und Lohngruppen. Entgegen dem weit verbreiteten Vorurteil findet sie nicht nur im Niedriglohnsektor statt. Allerdings können in einzelnen Entgelttarifverträgen für die Dauer der Probezeit niedrigere Löhne bezahlt werden. Der endgültige Stundenlohn richtet sich nach dem betreffenden Tarifvertrag, der Lohngruppe und dem Einsatzort des Arbeitnehmers. In der Lohngruppe 1 werden nach dem BZA/DGB Tarifvertrag in den alten Bundesländern zum Beispiel 7,38 Mindestlohn bezahlt.

Abgesehen von einigen Cents und verschiedenen Bezeichnungen der Lohngruppen und Abstufungen ähneln sich aber alle in Deutschland gültigen Tarifverträge sehr. Die dort festgesetzten Mindestlöhne verhindern Billigarbeit für Arbeitsnehmer aus anderen europäischen Ländern. Ein Zeitarbeitsunternehmen muss entweder nach Tarif oder nach der so genannten Gleichstellungsregelung bezahlen. Das bedeutet, dass ein Arbeitnehmer der nur auf Zeit in ein Unternehmen entliehen wird den selben Lohn bekommen müsste wie die anderen dort beschäftigten Arbeitnehmer. Dies gilt aber wie gesagt nur, wenn kein Tarifvertrag greift. In Folge dieser Gleichstellungsregelung wurden die geregelten Tarife für die Arbeitgeber erst interessant, denn nach dem Gleichstellungsverfahren müssten sie häufig mehr bezahlen.



Lagerhallen für praktisches Zwischenlagern

13 01 2010

Wer umzieht, oder zu wenig Lagerkapazität zu Hause hat, für den ist eine Lagerhalle eine Möglichkeit, Gegenstände zwischen zu lagern. Eine Lagerhalle ist ein von einem Privatunternehmen oder von öffentlicher Hand gestelltes Gebäude. Sowohl gewerbliche, als auch private Gegenstände können in einer Lagerhalle untergebracht werden.
Schon im alten Ägypten und in China gab es Lagerhallen, in denen Getreide gelagert wurden. Dann setzte die Industrialisierung ein. Das begann im späten 18. und verstärkt im 19. Jahrhundert in England und hielt Einzug in die ganze Welt. Es kam zur Entwicklung der Technologie, die dazu führte, dass die Produktivität zunahm. Durch die Zunahme der Produktivität mussten Güter gelagert werden, was dazu führte, dass Fabriken Lagerhallen brauchten. Die Bauweise und Baustile dieser Hallen haben sich dem jeweiligen Bedarf angepasst. So wurden vom 18. Jahrhundert bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts meist rote Ziegel beim Bau verwendet. In der heutigen Zeit werden Lagerhallen ganz modern erbaut. Früher war es Gang und gäbe, dass Lagerhallen sich über mehrere Stockwerke erstrecken. Heutzutage sind die Lagerhallen eher großräumig und liegen in der Regel auf nur einem Stockwerk. Meist unterscheiden sich die Lagerhallen in der Art der Bauweise nicht wesentlich voneinander. Die An- und Auslieferung der Waren erfolgt fast immer an der Stirnseite der Lagerhalle.

Lagerhallen sind – je nach Zweck – unterschiedlich ausgestattet. Bei der Auswahl müssen einige Elemente berücksichtigt werden. Dazu gehören die Heizung, Beleuchtung, Sicherheitstechnik, Stromver-sorgung, Belüftung, sowie eine Ausstattung mit Regalen. Wer eine Lagerhalle anmieten möchte, sollte vorher ungefähr wissen, für wie lange er die Halle mieten möchte. Ist nur eine kurze Zwischenlagerung für ein paar Wochen geplant, oder möchte man längerfristig eine Lagerhalle buchen? Die Dauer der Lagerung hat natürlich entscheidenden Einfluss auf die preislichen Konditionen. Auch die Lage der Lagerhalle muss bei der Planung berücksichtigt werden. Wer seine Güter nicht unbedingt zentral in der City lagern muss, kann den einen oder anderen Euro sparen.



Wie kann man am besten Kunden verwalten?

13 01 2010

Der Bereich Kunden verwalten fällt unter die Arbeit von Büroangestellten oder Sekretärinnen. Viele Mitarbeiter in diesem Bereich wissen jede Menge über die Kundenverwaltung und die Kunden selbst. Oftmals genügt es, wenn der Chef seine Sekretärin fragt, wenn er etwas über einen bestimmten Kunden wissen will. Sie kann ihm dann problemlos Auskunft geben. Wenn dies nicht möglich ist, hilft ein gut geordnetes und übersichtliche Kundenverwaltungsprogramm, um schnell Informationen über einen Kunden in Erfahrung zu bringen. Doch was ist, wenn die Sekretärin krank ist, und niemand sonst das Passwort für deren Computer weiß? Man erfährt nichts über einen Kunden und kann auch nicht am Computer der kranken Sekretärin nachsehen, da man nicht in das Programm kommt.

Damit Probleme wie dieses erst gar nicht auftreten, werden im Internet spezielle Programme für die Kundenverwaltung angeboten. Viele davon sind kostenlos. Man kann sich einfach im Programm einloggen und hat eine ausgezeichnete Übersicht über die Kundenliste. Dadurch, dass diese Programme online funktionieren, kann auch von jedem beliebigen Computer auf die Daten zugegriffen werden, sofern man das Passwort kennt. Denn natürlich soll nicht jeder Zugriff zu den Kundendaten haben.

Kunden verwalten im Internet ist eine recht einfache Art, immer und überall firmeninterne Informationen abrufen zu können. Die Programme, die angeboten werden, funktionieren grundsätzlich relativ einfach und sind leicht verständlich. Bei einigen gibt es sogar Videos, die helfen sollen, sich bei der Bedienung und Anwendung des Programms zurecht zu finden. Neben der einfachen Handhabung ist es auch ein Vorteil, dass man durch eine Verknüpfung zu einem Rechnungsprogramm nicht nur Kunden verwalten, sondern auch Rechnungen erstellen kann.



Kulinarische Reise nach Japan

13 01 2010

Bevor man seine Reise nach Japan antritt, sollte man sich unbedingt über die dortigen Gepflogenheiten informieren. Besonders zu beachten sind sie beim Besuch eines japanischen Restaurants, einer Kneipe „Izakaya“ oder Nudelsuppenbar.

Zu besonders beliebten und auch in Deutschland bekannten Speisen gehören die Miso – Suppe, eine sehr aromatische und mit Gemüse versetzte Suppe, sowie gebratene Nudeln „Yakisoba“. Diese sollten stets „geschlürft“ werden, auch wenn man den Umgang mit Stäbchen perfekt beherrscht. Zudem sollte man das japanische Nationalgericht, den Reis, niemals mit Sojasoße übergießen, was als unhöflich gilt. Auch das Stecken der Stäbchen in den Reis oder das Herumstochern darin ist verpönt, da dies als Teil einer Beerdigungszeremonie gilt. Mit Stäbchen aufgenommene Speisen sollten generell im Ganzen verspeist werden, größere Speisen sollten zuvor am Tellerrand zerkleinert werden. Wenn vorhanden, sollte man die Stäbchen nach der Benutzung in einen Stäbchenhalter, den  „Hashioki“, stecken.

Weitere Verhaltensregeln betreffen weniger das Essen als das Benehmen in Restaurants. Wird man während seiner Reise in Japan von einem Japaner zum Essen eingeladen, sollte man fremde Speisen stets achten, da der freundliche Gastgeber sich ansonsten gezwungen fühlt, seinen Gast in ein deutsches Restaurant einzuladen. Auch sollte ein Taschentuch niemals zum Naseschnauben verwendet und Japanern keinesfalls eines angeboten werden. Die Gabe von Trinkgeld ist in Japan ebenfalls nicht üblich.

In Japan „einen Trinken zu gehen“ bedeutet auch gleichzeitig, etwas zu essen. So ist die Bestellung mindestens eines Gerichtes in japanischen Trinkhallen verpflichtend. Beachtet ein Tourist auf seiner Reise nach Japan jedoch alle erwähnten Verhaltensregeln und Gepflogenheiten, dürfte ein Besuch in einem japanischen Restaurant ruhig verlaufen. In einem solchen können schließlich alle typisch japanischen Speisen geschlemmt werden, deren Zutaten in Deutschland kaum bekannt und eher schwer erhältlich sind.

Reis zählt zum Hauptnahrungsmittel der Japaner, welche im Laufe der Jahrhunderte ihren Reisanbau ausgebaut haben. Der bekannten Speise aus Reis, rohem Fisch und Seetangblättern „Nori“, auch Sushi genannt, dürfte jeder Tourist auf seiner Reise in Japan begegnen. Weitere beliebte Gerichte sind beispielsweise „Sashimi“, welches aus rohem Risch und Meeresfrüchten besteht. Aufgrund seiner Nähe zum Wasser wird diese Speise in fast allen Regionen Japans frisch serviert und ist zu empfehlen. „Nabemono“ ist ein traditioneller japanischer Eintopf, „Ramen“ sind dagegen die auch in Deutschland bekannten Nudelsuppen. Als Nachtisch dienen „Onigiri“, süße Reisbällchen, während die Reisweine „Mirin“ und „Sake“ als Aperitif oder Digestif angeboten werden. Neben dem Essen werden oftmals auch Sojasoße oder grüner „Wasabi“ gereicht, wobei letzterer von der Schärfe her einer Chilischote entspricht.